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Die Geschichte der Alten-WG

Im Jahr 1991 hat ein Team von Vereinsmitgliedern der Freien Altenarbeit Überlegungen veröffentlicht, wie ein selbstorganisiertes gemeinschaftliches Wohnprojekt gegründet werden könnte. Darauf bot ihnen die Stadt Göttingen im Herbst 1991 eine ihrer schönsten Liegenschaften, die damals leer stehende Jugendstilvilla Am Goldgraben 14, zur konkreten Umsetzung eines Modellprojekts an.

Nach mehreren Jahren, in denen der Verein die Finanzierung, den Umbau und die Sanierung des Hauses umgesetzt hat, konnten im Januar 1994 elf Bewohnerinnen, damals im Alter zwischen 69 und 85 Jahren, in ihr Projekt einziehen.

Der Slogan „Nicht allein und nicht ins Heim“ beschreibt die Motivation des Vereins hinter der selbstorganisierten Wohngemeinschaft am Goldgraben. Als Niedersächsisches Pilotprojekt gemeinschaftlichen Wohnens von Menschen im hohen Lebensalter hat die Göttinger Alten-WG auch bundesweit Referenzcharakter. Von Anfang an war es als Wohnform gedacht, die nicht für ältere Menschen realisiert werden sollte, sondern mit ihnen.